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KW 17 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in der Demokratischen Republik KongoIn der kongolesischen Provinz Ituri ist der Milzbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Rinderherde. Von rund 250 Rindern sind 17 Tiere erkrankt, davon sind sieben Tiere verendet, die übrigen zehn kranken Tiere wurden gekeult. In den afrikanischen Ländern muss immer mit Milzbrand gerechnet werden. Jeder direkte Kontakt mit verendeten oder erkrankten Wild- oder Haustieren sollte vermieden (ProMED, 28. April 2011).
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Eintrag vom: 11:08:46 - 12.05.2011
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KW 16 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Malaria in ChinaDie chinesischen Gesundheitsbehörden melden in den ersten drei Monaten des Jahres bereits elf Todesfälle an Malaria. In den letzten Jahren werden vermehrt schwere Verlaufsformen und tödliche Verläufe von Malaria in China registriert. Die Behörden stellen dabei klar, dass dieser Anstieg schwerer Erkrankungsfälle durch importierte Fälle im Rahmen einer verstärkten Reisetätigkeit begründet ist. In China wird die Malaria nur in ländlichen Regionen der südlichen Provinzen gefunden. Nur in den beiden Provinzen Hainan und Yunnan werden vereinzelt Herde mit Malaria tropica beobachtet. Die Deutsche Gesellschaft empfiehlt für Reisen nach China ausschließlich eine Expositionsprophylaxe und keine Chemoprophylaxe (ProMED, 20. April 2011).
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Eintrag vom: 12:39:08 - 27.04.2011
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KW 15 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Schistosomiasis in UgandaDie Schistosomiasis in Teilen Ugandas scheint wieder deutlich anzusteigen. Im Distrikt Jinja, östlich der Hauptstadt Kampala und am nördlichen Ufer des Viktoria-Sees gelegen, sind mehr als 65% der Bevölkerung mit Schistosoma mansoni infiziert. Vor allem die Infektionsrate unter Kindern ist besonders hoch. Im genannten Distrikt müssen alle stehenden Süßgewässer als mit Schistosoma infestiert betrachtet werden. Jeder direkte ungeschützte Kontakt mit Süßwasser sollte dort grundsätzlich vermieden werden (ProMED, 13. April 2011).
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Eintrag vom: 14:11:20 - 19.04.2011
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KW 14 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Tollwut auf den PhilippinenIn der philippinischen Provinz Negros Oriental ist ein Mann an der Tollwut verstorben. Die Übertragung erfolgte durch einen Hundebiss. Der Hund konnte jedoch nicht getestet werden, da er im Rahmen eines Festmahls verzehrt wurde. Die mit dem Hund direkt in Kontakt gekommenen Menschen wurden vorsorglich gegen Tollwut geimpft. In den ersten drei Monaten wurden in der Provinz drei tollwütige Hunde diagnostiziert. In der benachbarten Provinz Cebu wurden weitere sieben tollwütige Hunde nachgewiesen.
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Eintrag vom: 14:02:33 - 19.04.2011
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KW 13 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Masern in der UkraineIn der ukrainischen Region Donetsk wurden im Jahr 2010 mindestens 20 Erkrankungsfälle von Masern registriert. Es handelt sich um die ersten Erkrankungsfälle an Masern in der Region seit 2007. Ursache für den erneuten Anstieg der Masern-Erkrankungen ist der Rückgang bei der Impfstoff-Versorgung und die zunehmende Unkenntnis über die Masern-Impfung in der Bevölkerung. Reisende in die Ukraine sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 22. März 2011).
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Eintrag vom: 04:35:09 - 07.04.2011
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KW 12 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Leishmaniose in KolumbienDie medizinischen Behörden Kolumbiens weisen auf das wachsende Problem der Leishmaniose durch Transfusionen hin. Im Rahmen einer Fallbeschreibung konnte erstmals Leishmania mexicana in Kolumbien nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich primär um eine Art, die bei Haut-Leishmaniose gefunden wird. Aktuell wird ein tödlicher Erkrankungsfall bei einem Nierentransplantierten nachgewiesen. Dabei ist der Erreger vermutlich durch die Verabreichung einer kontaminierten Bluttransfusion übertragen worden. Bei Immunsupprimierten kann auch eine primär lokale Leishmaniose-Form systemisch mit Todesfolge verlaufen.
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Eintrag vom: 09:27:23 - 31.03.2011
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KW 11 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Kala-azar im SudanDer Süden des Sudan wird augenblicklich vom heftigsten Ausbruch mit viszeraler Leishmaniose seit 10 Jahren heimgesucht. Insgesamt rechnen die Behörden mit bis zu einer halben Million neuer Erkrankungsfälle pro Jahr. Aufgrund der schlechten Infrastruktur können viele Erkrankte Orte mit Behandlungsmöglichkeiten nicht aufsuchen. Unbehandelt verläuft die durch Sandmücken übertragene Protozoeninfektion praktisch immer letal. Gründe für die hohe Aktivität wurden nicht genannt, allerdings können Klimaveränderungen (Trockenheit) eine Rolle spielen. Unterernährung und der Immunstatus sind für die Manifestationsform der Leishmaniose bedeutsam.
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Eintrag vom: 11:55:29 - 21.03.2011
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KW 10 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Masern in AustralienDie Gesundheitsbehörden des australischen Bundesstaats New South Wales befürchten einen größeren Masernausbruch. Ein Junge, der sich außerhalb Australiens mit Masern infiziert hatte, war im infektiösen Stadium am Coolangatta Flughafen und in White Water World und war dort mit einer Vielzahl von Menschen zusammengetroffen. Die Behörden fordern nun alle Menschen auf, die sich in den letzten Tagen des Februars in diesen beiden Orten aufgehalten haben, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn eine fieberhafte Symptomatik mit Hautausschlag auftritt. Reisende nach Australien sollen grundsätzlich über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern
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Eintrag vom: 13:44:20 - 16.03.2011
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KW 09 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Tollwut auf den PhilippinenDie philippinische Provinz Cadiz, im Osten der Insel Panay meldet zwei menschliche Erkrankungsfälle von Tollwut seit Jahresbeginn. Die Behörden fordern nun alle Besitzer von Haustieren, insbesondere Hunden auf, die Tiere impfen zu lassen. Auch streunende Hunde sollen nun geimpft werden. Die Philippinen werden als das asiatische Land mit der fünfthöchsten Prävalenz an Tollwut bezeichnet. Reisende auf die Philippinen sollen jeden direkten Kontakt mit Tieren und insbesondere mit Tieren mit auffälligem Verhalten vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts unverzüglich einen Arzt aufsuchen (ProMED, 1. März 2011).
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Eintrag vom: 13:35:08 - 09.03.2011
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KW 08 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in NorwegenAuf der zum arktischen Archipel Svalbard gehörigen Insel Hopen hat ein Eisfuchs in einer Ansiedlung zwei Hunde attackiert und verletzt. Drei Menschen kamen in direkten Kontakt mit dem toten Fuchs. Es wurde eine Tollwut bei dem Fuchs aufgrund seines aggressiven Verhaltens vermutet und bestätigt. Bei den Menschen wurde eine Postexpositionsprophylaxe durchgeführt, die Hunde waren gegen Tollwut geimpft und wurden aufgefrischt. Die terrestrische Tollwut tritt weiterhin in großen Teilen der Welt auf. Bei Wild- oder Haustieren mit ungewöhnlichem (aggressivem) Verhalten, sollte an die Tollwut gedacht werden und jeder direkte Kontakt mit dem Tier vermieden werden (ProMED, 21. Februar 2011).
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Eintrag vom: 11:04:53 - 27.02.2011
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KW 07 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Nipah-Virusenzephalitis in BangladeschBangladesch meldet eine weitere Zunahme der Zahl der Nipah-Virusenzephalitiden im Land. Mittlerweile sind 31 Menschen an der Infektion verstorben. Sieben Distrikte sind betroffen. Neu betroffen ist der Distrikt Kushtia. Hauptübertragungsweg scheint weiterhin der Verzehr von Dattelpalmsaft zu sein. Die Datteln werden von den das Virus übertragenden Flughunden kontaminiert und der daraus gewonnene Palmsaft infiziert die Menschen. Die Letalität der Nipah-Enzephalitis liegt bei durchschnittlich 50%. Deshalb ist mit bis zu 60 erkrankten Personen zu rechnen.
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Eintrag vom: 13:24:33 - 25.02.2011
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KW 06 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Influenza in EuropaDie Influenza-Aktivität in Europa nimmt in Ländern im Westen und Süden ab, während sie insbesondere in östlichen Ländern Europas zunimmt. Irland, Großbritannien Israel, Malta und Portugal melden sinkende Erkrankungszahlen. Georgien, Kirgisien, Rumänien, Moldawien, Serbien, die Ukraine und Russland melden einen starken Anstieg von schweren Erkrankungsfällen von Respirationstrakt-Infektionen. Nach wie vor dominiert Influenza-Virus A H1N1 in Europa. Influenza-Virus B wird am zweithäufigsten nachgewiesen.
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Eintrag vom: 14:23:46 - 16.02.2011
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KW 05 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Epidemische Polyarthritis in AustralienIn der aktuellen Sommer-Saison wurden in Süd-Australien bereits mehr als 350 Erkrankungsfälle von Epidemischer Polyarthritis (Ross River-Virus) und Barmah Forest-Fieber (Barmah Forest-Virus) registriert. Dies bedeutet einen Anstieg um das 35fache gegenüber der Zahl der Erkrankungen im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahrs (10 Fälle). Grund für den starken Anstieg der Erkrankungsfälle sind die Überschwemmungen, v.a. des Murray Flusses, die ideale Bedingungen für das Wachstum von Stechmücken bieten.
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Eintrag vom: 06:58:22 - 07.02.2011
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KW 04 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Dengue-Fieber auf den PhilippinenDie Behörden der Stadt Santiago City, in der Provinz Isabela, haben eine Dengue-Fieber-Ausbruchssituation in der Stadt erklärt. Innerhalb der ersten beiden Wochen im Januar wurden bereits 19 Fälle von Dengue-Fieber gezählt. Davon verstarb ein Patient an einem Dengue-Fieber Schock-Syndrom. Die Provinz Isabela liegt im Osten der Hauptinsel Luzon. Reisenden auf die Philippinen und insbesondere in die Provinz Isabela wird eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe empfohlen (ProMED, 25. Januar 2011).
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Eintrag vom: 06:03:03 - 31.01.2011
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KW 03 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Legionellose in Australien aus IndonesienDie australischen Behörden melden den vierten Fall einer Legionellose bei einem australischen Reiserückkehrer aus Bali. Die bisherigen Untersuchungen ergaben, dass alle vier Patienten sich im Ramayana Resort und Spa Hotel in Central Kuta aufhielten. Bisher ist die Infektionsquelle noch nicht entdeckt. Bei Reisenden mit Symptomen eines Respirationstrakts, die aus Bali und insbesondere vom genannten Hotel zurückkehren, soll eine Legionellose ausgeschlossen werden (ProMED, 15./19. Januar 2011).
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Eintrag vom: 13:26:20 - 25.01.2011
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KW 02 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Epidemische Polyarthritis in AustralienDie Epidemische Polyarthritis, verursacht durch das durch Stechmücken übertragene Ross River-Virus und die klinisch ähnlich verlaufende Infektion durch das ebenfalls durch Stechmücken übertragene Barmah Forest-Virus, nimmt in ihrer Aktivität momentan zu. Betroffen ist aktuell insbesondere der Süden Australiens. Dort sind momentan keine Überschwemmungen, allerdings werden auch hier überdurchschnittlich starke Regenfälle beobachtet, die zu einer Zunahme von Mückenbrutplätzen führen. Die Zahl der bisher gemeldeten menschlichen Erkrankungsfälle liegt bei 70, dies bedeutet etwa die dreifache Zahl des letzten Jahres.
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Eintrag vom: 05:27:15 - 16.01.2011
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KW 01 / 2011: Epidemiologische Informationen
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Clostridium difficile in AustralienIn Australien wurde erstmals ein besonders pathogener Stamm des Bakteriums Clostridium difficile nachgewiesen. Der Stamm xxxx war erstmals in den USA durch besonders schwere und tödliche Verlaufsformen von Pseudomembranöser Colitis aufgefallen. Bei dem Stamm konnte eine besonders hohe Toxinproduktion nachgewiesen werden. Nun wurden entsprechende Bakterien erstmals im australischen Bundesstaat New South Wales nachgewiesen. In Melbourne sind die Erreger bei mindestens 21 Patienten nachgewiesen worden. Bei allen Reiserückkehrern aus Australien mit Risikofaktoren für eine Clostridium difficile-Infektion sollen diese Bakterien ausgeschlossen werden (ProMED, 3. Januar 2011).
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Eintrag vom: 13:44:11 - 11.01.2011
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KW 52 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Zeckenparalyse in AustralienDie australischen Gesundheits- und Veterinärbehörden warnen die Bewohner und insbesondere die Haustierbesitzer an der australischen Ostküste vor einem erhöhten Auftreten von Zeckenparalyse. Während im November üblicherweise rund 40 Erkrankungsfälle bei Haustieren behandelt werden und im Dezember keine Fälle auftreten, waren es im November 2010 knapp 70 Fälle und im Dezember ebenfalls falls 70 Fälle. Die Behörden gehen von einer erhöhten Zeckenaktivität aus. In Australien verursacht insbesondere das Neurotoxin der Zeckenart Ixodes holocyclus viele Erkrankungsfälle bei Haus- und Nutztieren.
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Eintrag vom: 06:43:09 - 04.01.2011
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KW 51 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in IsraelIn Israel ist Mitte Dezember eine Kuh an Tollwut verendet. Es handelt sich um den 48. Erkrankungsfall von Tollwut bei einem Tier in diesem Jahr in Israel. Damit ist in etwa die gleiche Zahl von infizierten und verendeten Tieren zu erwarten wie im vergangenen Jahr 2009. Die Tollwut tritt in Israel insbesondere im Grenzgebiet zu Jordanien und Syrien auf. Das Tollwut-Virus stammte von einem Hunde-Tollwutvirus. In den letzten zwei Jahren nehmen die Erkrankungsfälle bei streunenden Hunden und bei wilden Schakalen zu, während die Fälle bei Füchsen durch ein entsprechendes Impfprogramm abgenommen haben.
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Eintrag vom: 21:58:17 - 27.12.2010
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KW 50 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrandverdacht in RusslandIn der Kalmückischen Autonomen Republik im Süden Russlands, an der Grenze zu Kasachstan, sind in den letzten Wochen immer wieder Pferde und v.a. auch Fohlen an einer Erkrankung verendet, die ähnliche dem Milzbrand verläuft. Die Veterinärbehörden haben nach offiziellen Angaben keinen Milzbrand nachweisen können, doch gehen Experten von einem entsprechenden Ausbruch aus. Reisenden in die Kalmückische Autonome Republik wird empfohlen, jeden direkten Kontakt mit Tieren oder Tierkadavern zu vermeiden (ProMED, 12. Dezember 2010).
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Eintrag vom: 11:34:56 - 20.12.2010
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KW 49 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Poliomyelitis in IndienDie indischen Gesundheitsbehörden melden, dass im Abwasser der indischen Hauptstadt Delhi wiederholt Polioviren nachgewiesen werden konnten. Dies zeigt, dass die Polioviren weiterhin in der Stadt zirkulieren, ohne dass augenblicklich menschliche Erkrankungsfälle aus Delhi gemeldet werden. Dies zeigt wiederum die aktuell kritische epidemiologische Situation der Poliomyelitis in Indien und anderen Teilen der Welt. Reisende in die endemischen Regionen der Welt, v.a. Afrika, Indien und Zentralasien sollen eine ausreichende Immunisierung gegen Poliomyelitis aufweisen (ProMED, 7. Dezember 2010).
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Eintrag vom: 10:59:27 - 13.12.2010
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KW 48 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Cryptosporidiose in SchwedenIn der mittelschwedischen Stadt Östersund ist in den letzten Wochen eine Reihe von Durchfall-Erkrankungen aufgetreten. Untersuchungen der schwedischen Gesundheitsbehörden konnten nun zeigen, dass das Trinkwasser der Gemeinde mit Cryptosporidium parvum kontaminiert war. Die Quelle der Kontamination ist noch Gegenstand der Untersuchungen und konnte bisher nicht geklärt werden. Die örtlichen Gesundheitsbehörden empfehlen den Bewohnern, dringend Trinkwasser nur abgekocht zu verwenden. Reiserückkehrer aus Mittelschweden mit Durchfall sollten auf Cryptosporidien untersucht werden (ProMED, 1./3. Dezember 2010).
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Eintrag vom: 08:20:30 - 05.12.2010
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KW 47 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in den USAAus dem US-Bundesstaat Texas wird ein ungewöhnlicher Milzbrand-Ausbruch gemeldet. Auf einer Schaf- und Ziegenfarm im texanischen Val Verde ist ein Lamm kurz nach der Geburt verendet. In den Wochen vorher waren mehrmals Schafe auf der Farm verendet, konnten jedoch nicht untersucht werden, da sie von Geiern beim Auffinden schon weitgehend aufgefressen worden waren. Das jahreszeitliche Auftreten des Milzbrands ist ungewöhnlich, da Ausbrüche ab Mitte Oktober üblicherweise aufhören. Auf der Farm sind bisher weder Ziegen noch die ebenfalls gezüchteten Weißwedelhirsche erkrankt. Grundsätzlich gilt, dass Reisende in den USA jeden direkten Kontakt mit
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Eintrag vom: 10:48:14 - 29.11.2010
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KW 46 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in der UkraineIn der ukrainischen Provinz Zhytomyr im Nordwesten des Landes werden derzeit 19 Menschen nach Tierbissen mit einer Tollwut-Postexpositionsprophylaxe behandelt. 14 Patienten hatten Kontakt mit einer tollwütigen Kuh und ihrem ebenso erkrankten Kalb. Weitere fünf Patienten wurden von tollwütigen Füchsen attackiert. Die Veterinärbehörden berichten, dass in diesem Jahr die Fuchspopulation in der betroffenen Region im Nordwesten des Landes bis zu achtmal höher liegt als in Durchschnittsjahren. Deshalb ist auch die Zahl der Expositionen mit Tollwut stark angestiegen.
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Eintrag vom: 11:38:38 - 22.11.2010
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KW 45 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Malaria in den USA aus GhanaDie amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control teilen mit, dass innerhalb einer Woche vier Beschäftigte einer amerikanischen Fluglinie nach beruflichem Aufenthalt in Accra, Ghana, an Malaria tropica erkrankten. Es handelt sich um zwei Flugbegleiter und zwei Piloten. Alle vier hielten sich für zwei bis drei Tage in einem Hotel in Accra auf. Keiner der vier Erkrankten hatte eine Chemoprophylaxe durchgeführt. Die vier Erkrankungsfälle zeigen, dass das Infektionsrisiko mit Malaria in Ghana augenblicklich als hoch eingeschätzt werden muss und selbst nach Kurzzeit-Aufenthalten ein hohes Infektionsrisiko besteht.
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Eintrag vom: 11:34:41 - 22.11.2010
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KW 44 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Hämorrhagisches Fieber mit Renalem Syndrom in RusslandInnerhalb der dritten Woche im Oktober wurden in der Russisch Autonomen Republik Tatarstan 17 neue Fälle von Hämorrhagischem Fieber mit Renalem Syndrom registriert. Die meisten der Erkrankungen wurden in Kazan, der Hauptstadt Tartarstans diagnostiziert. Es ist von Infektionen mit dem Puumala-Virus auszugehen. Überträger ist die Rötelmaus. In Tartarstan wurde schon im Frühjahr des Jahres eine gegenüber dem Mittel deutlich erhöhte Anzahl von menschlichen Erkrankungsfällen beobachtet, die auf erhöhte Nagerpopulationen zurückgeführt wurden.
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Eintrag vom: 11:44:06 - 10.11.2010
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KW 43 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Hantavirus-Kardiopulmonales Syndrom in ArgentinienIn der zentralargentinischen Provinz Entre Rios ist ein Fischer in dem Ort Victoria am Hantavirus Kardiopulmonalen Syndrom erkrankt und verstorben. Kein weiteres Familienmitglied der Familie des Verstorbenen ist erkrankt. Das verursachende Hantavirus konnte nicht identifiziert werden. Es handelt sich vermutlich um Lechiguana-Virus, das in der Region in Reisratten (Oligoryzomys flavescens) übertragen wird. Reisende in den gesamten amerikanischen Kontinent sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder deren Exkrementen vermeiden (ProMED, 28. Oktober 2010).
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Eintrag vom: 05:19:51 - 01.11.2010
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KW 42 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Hantavirus Kardiopulmonales Syndrom in PanamaIn der panamesischen Provinz Los Santos, an der Südküste des mittelamerikanischen Landes, ist ein einjähriges Kind an einem Hantavirus Kardiopulmonalen Syndrom erkrankt. Es wird vermutet, dass Choclo-Virus der Verursacher ist, ein Hantavirus, das in Panama durch die Zwergreisratte (Oligoryzomys fulvescens) übertragen wird. Der genaue Übertragungsweg ist unklar. In Panama sollte jeder direkte Kontakt mit Ratten oder mit Gegenständen, die mit Rattenexkrementen kontaminiert sind, vermieden werden (ProMED, 18. Oktober 2010).
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Eintrag vom: 08:09:27 - 23.10.2010
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KW 41 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber in PakistanAus Pakistan werden verschiedene Meldungen zum aktuellen Ausbruch des Krim-Kongo Hämorrhagischen Fiebers veröffentlicht. Danach sind bisher in Balutschistan drei Erkrankungsfälle und fünf Verdachtsfälle aufgetreten. Bei weiteren 27 Erkrankungsfällen scheint es sich nach diesen Angaben um Fälle von Dengue Hämorrhagischem Fieber zu handeln. Nach weiteren Angaben wurden außerhalb der Provinz Balutschistans bisher drei weitere Erkrankungsfälle, davon zwei tödlich verlaufend, diagnostiziert. Nach weiteren offiziellen Angaben wurden weitere 10 Patienten mit der durch Zecken übertragenen Infektion diagnostiziert.
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Eintrag vom: 10:42:21 - 19.10.2010
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KW 40 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Gelbfieber in Senegal aus GambiaAus dem Senegal werden zwei Fälle von Gelbfieber gemeldet. Es handelt sich bei beiden Fällen um Arbeiter aus Gambia, die im Senegal erkrankt sind und dort hospitalisiert wurden. Beide Erkrankten stammen aus der Region Tanji in Gambia. Über den Impfstatus der beiden Erkrankten wurden keine Informationen gemacht. Aufgrund des hohen Durchimpfungsgrades in Gambia und im Senegal erwarten die zuständigen Behörden keinen Ausbruch des Gelbfiebers in der betroffenen Region. Wichtig ist für alle Reisenden nach Gambia oder in den Senegal eine gültige Gelbfieber-Impfung bei der Einreise (ProMED, 6. Oktober 2010).
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Eintrag vom: 05:35:37 - 10.10.2010
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KW 39 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber in PakistanIn einem Krankenhaus in Islamabad sind insgesamt vier Ärztinnen und vier Schwestern, bzw. Pfleger an Krim-Kongo Hämorrhagischem Fieber erkrankt. Die Infektionen erfolgten im Krankenhaus an erkrankten Patienten (nosokomiale Infektion). Krim Kongo-Hämorrhagisches Fieber ist bekannt für sein hohes Infektionsrisiko im Krankenhaus durch erkrankte Patienten. Aktuell scheint eine hohe Aktivität der durch Zecken übertragenen Infektion zu herrschen, da aus mehreren Provinzen des Landes Infektionen gemeldet werden.
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Eintrag vom: 12:16:46 - 06.10.2010
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KW 38 / 2010: Epidemiologische Informationen
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In der Umgebung der Stadt Zhemgang im Himalaya-Staat Bhutan sind mindestens neun Menschen am Milzbrand erkrankt. Nach offiziellen Angaben ist mindestens ein Mensch an der pulmonalen Form der Infektion verstorben. Acht weitere Personen sind am Hautmilzbrand erkrankt. Mindestens 25 Rinder, acht Pferde, vier Schweine und sechs Katzen wurden bisher als infiziert gefunden. Nach Angaben wurden mehrere kleinere Ausbrüche registriert. Teilweise gelangte das Fleisch infizierter Rinder und Schweine in den Verkauf. Reisende nach Bhutan sollen aktuell Fleisch ausschließlich in gut durchgegartem Zustand verzehren und jeden direkten Kontakt mit Tieren oder unbehandelten Tierprodukten vermeiden (ProMED, 24. September 2010).
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Eintrag vom: 14:30:57 - 27.09.2010
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KW 37 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Bacillus cereus-Infektionen in PakistanIn einem Flüchtlings-Camp für Überschwemmungsopfer in der pakistanischen Provinz Sindh sind rund 250 von 1.400 Personen nach dem Verzehr von gekochtem Reis an Erbrechen und Übelkeit erkrankt. Die Symptomatik verschlechterte sich bei etwa 60 Patienten soweit (u.a. Kreislauf-Probleme), dass sie in eine Klinik eingewiesen werden mussten. Typischerweise kann sich auf gekochtem Reis Bacillus cereus vermehren und dort ein Enterotoxin bilden, das zu typischen Symptomen eines oberen Gastrointestinaltrakt-Infekts führt.
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Eintrag vom: 06:07:20 - 20.09.2010
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KW 36 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Multiresistenter Acinetobacter-Infektionen in JapanIn einem Krankenhaus in Tokio, in Japan, sind innerhalb eines Jahres 46 Patienten an Infektionen mit einem multiresistenten Bakterium, Acinetobacter baumanii, erkrankt. Mehr als die Hälfte, 27 Patienten, sind an der schwer oder nicht mit Antibiotika behandelbaren Infektion verstorben. Es handelt sich um einen Umwelt- und Wasserkeim, der in den letzten Jahren durch seine zunehmende Resistenz auffällt. Betroffen sind in erster Linie immunsupprimierte Patienten.
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Eintrag vom: 02:47:22 - 13.09.2010
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KW 35 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Keuchhusten in den USAAus mehreren Bundesstaaten der USA werden Ausbrüche oder eine erhöhte Aktivität von Keuchhusten gemeldet. Im US-Bundesstaat Washington ist ein Säugling an Pertussis verstorben. Aus dem Bundesstaat Pennsylvania werden v.a. in den Counties Delaware und Montgomery die höchsten Anstiege der Erkrankungszahlen registriert. Im US-Bundesstaat Michigan ist in diesem Jahr die Inzidenz fünfmal höher als im Vorjahr. In Kalifornien ist vor allem Kern County und hier die Stadt Bakersfield betroffen, allein dort mit knapp 200 Erkrankungsfällen. Auch Missouri meldet eine erhöhte Fallzahl. Reisende in die USA sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Keuchhusten aufweisen (ProMED, 30. August 2010).
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Eintrag vom: 04:51:14 - 05.09.2010
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KW 34 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in BangladeschAus mehreren Unter-Distrikten im Distrikt Sirajganj und im Distrikt Pabna, rund 140 km nordwestlich der Hauptstadt Dhaka, sind mehr als 160 Menschen am Milzbrand erkrankt. Nähere Informationen zur Verlaufsform wurden bisher nicht gegeben. Als Infektionsquelle wird ein an Milzbrand erkranktes Rind genannt, wobei auch hier bisher nähere Informationen fehlen. Die Regionen dienen als Rinderlieferanten für andere Regionen und für die Hauptstadt Bangladeschs. Aktuell soll im ganzen Land möglichst kein Rindfleisch oder nur in gut durchgegartem Zustand verzehrt werden (ProMED, 21./23./25./26. August 2010).
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Eintrag vom: 18:00:00 - 31.08.2010
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KW 33 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Östliche Pferdeenzephalitis in den USADie Östliche Pferdeenzephalitis tritt in den USA in diesem Jahr in weiteren Bundesstaaten auf. Aktuell meldet der Bundesstaat Georgia einen Erkrankungsfall bei einem Pferd in Keysville. Menschliche Erkrankungsfälle wurden in der betroffenen Region bisher nicht bekannt. Allerdings ist ein Erkrankungsfall bei Pferden ein Hinweis für eine starke Aktivität des Virus in der genannten Region. Im US-Bundesstaat Michigan sind mittlerweile 67 Pferde und ein Mensch erkrankt. In Michigan ist es der heftigste Ausbruch der Östlichen Pferdeenzephalitis in den letzten 30 Jahren.
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Eintrag vom: 10:17:30 - 23.08.2010
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KW 32 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in PeruIm Distrikt Nieva, im Norden der Amazonas-Region Perus, sind vier Kinder an der Tollwut verstorben. Es handelt sich um Fledermaus-Tollwut. Überträger ist die Gemeine Vampir-Fledermaus (Desmodus rotundus). Diese Fledermausart ist nachtaktiv und ritzt an Weidetieren oder auch an Menschen, die die Nacht im Freien verbringen, ein Blutgefäß an und leckt das austretende Blut auf. Mit seinem gerinnungshemmenden Speichel übertragen infizierte Tiere die Tollwut auf den Menschen oder auf Weidetiere. Die Infektion kann dadurch verhindert werden, dass die Nächte nicht im Freien verbracht werden (ProMED, 11. August 2010).
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Eintrag vom: 05:55:12 - 15.08.2010
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KW 31 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Japan-Enzephalitis in IndienIm Distrikt Nalbari, im indischen Bundesstaat Assam, wurde erstmals ein vermutlicher Fall von Japan-Enzephalitis nachgewiesen. Ein 74jähriger Mann ist vermutlich an der Enzephalitisform verstorben. Allerdings steht die endgültige Diagnose noch aus. Es würde sich um den ersten jemals in diesem Distrikt nachgewiesenen Fall einer Japan-Enzephalitis handeln. Die Bewohner des Distrikts haben nun eine Impfaktion und eine Veränderung der hauptsächlich auf Schweinezucht basierenden Landwirtschaft gefordert.
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Eintrag vom: 11:21:21 - 14.08.2010
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KW 30 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in den USAIm US-Bundesstaat North Dakota ist der dritte Fall von Milzbrand bei einem Rind in diesem Jahr aufgetreten. Es handelt sich um einen Einzelfall in Barnes County. Weitere einzelne Krankheitsfälle traten bisher in Dickey County und im westlichen Teil von Sioux County auf. Aktuell handelt es sich nicht um ein Ausbruchsgeschehen. Einzelne Erkrankungsfälle bei nicht geimpften Rindern, bei Bisons und bei Hirschen treten jährlich in North Dakota auf. Reisende in die Prärien North Dakotas sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden (ProMED, 26. Juli 2010).
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Eintrag vom: 11:03:55 - 14.08.2010
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KW 29 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in IndienIm indischen Bundesstaat Goa wurden insgesamt 15 Menschen von einer tollwütigen Kuh attackiert und teilweise verletzt. Die zuständigen Veterinärbehörden stellten bei der Kuh Tollwut fest. Das Beispiel soll erinnern, dass nicht nur Hunde und Katzen die Tollwut übertragen können, sondern dass grundsätzlich jedes Säugetier die Tollwut übertragen kann. Reisende nach Südostasien und vor allem auf den indischen Subkontinent sollen nach jedem direkten Kontakt mit Tieren mit auffälligem Verhalten einen Arzt aufsuchen (ProMED, 20. Juli 2010).
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Eintrag vom: 02:03:15 - 26.07.2010
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KW 28 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in der ElfenbeinküsteIm Nordosten der Elfenbeinküste sind fünf Menschen an Milzbrand verstorben. Die Zahl der Erkrankungen ist unbekannt. Die Infektionsquelle wird bei infizierten und/oder verendeten Rindern gesehen. In der gesamten betroffenen Region finden sich rund 100.000 Rinder. Die Infektion kann sich daher weiter ausbreiten. Reisende in den Nordosten der Elfenbeinküste sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Haus- oder Wildtieren oder deren Kadavern vermeiden und Fleisch nur in gut durchgegartem Zustand verzehren (ProMED; 16. Juli 2010).
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Eintrag vom: 14:06:36 - 18.07.2010
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KW 27 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Rotz in BahrainIn Bahrain sind mindestens zwei Kamele am Rotz verendet. Es handelt sich um eine Tierseuche, die insbesondere bei Pferden, aber auch Kamelen zum Tode der Tiere durch granulomatöse Infektionen in parenchymatösen Organen führen kann. Die Übertragung des Erregers, Burkholderia mallei, erfolgt durch direkte Kontakte zwischen den Tieren. Nach nicht-offiziellen Informationen trat die Infektion in den vergangenen Wochen auch bei einer Reihe von weiteren Kamelen und Pferden auf, die aus Saudi-Arabien importiert worden waren. Auch beim Menschen können entsprechende Infektionen auftreten.
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Eintrag vom: 16:17:57 - 12.07.2010
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KW 26 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Masern in SambiaSeit dem 15. Juni ist die Zahl der Masern-Erkrankten in Sambia von rund 800 auf 1.600 erhöht. Mitte Juni waren an die WHO 33 Todesfälle durch Masern gemeldet worden. Die aktuelle Zahl der Masern-Verstorbenen wurde nicht mitgeteilt, dürfte jedoch mittlerweile schon jenseits der Zahl 50 liegen. Betroffen sind in erster Linie Kinder und Jugendliche. Eine ähnliche Situation zeigt sich in benachbarten Ländern und im gesamten süd- und ostafrikanischen Raum. Reisende in die gesamte Region sollen über einen ausreichenden Immunschutz (zweimalige Impfung oder dokumentiert durchgemachte Infektion) verfügen (ProMED, 29. Juni 2010).
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Eintrag vom: 08:54:54 - 04.07.2010
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KW 25 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Masern in MalawiDas ostafrikanische Land Malawi meldet weiterhin eine hohe Inzidenz der Masern. Seit dem 10. Mai sind nach behördlichen Meldungen mehr als 9.000 Erkrankungsfälle registriert worden. Bisher sind rund 70 Kinder an den Masern verstorben. Als Ursache für die erhöhte Masernaktivität in Malawi und in anderen Ländern Ost- und Südafrikas wird die zurückgehende Durchimpfungsrate in den betroffenen Ländern verantwortlich gemacht, vor allem aus finanziellen und logistischen Gründen. Reisende nach Malawi und in die gesamte ost- und südafrikanische Region sollen über einen ausreichenden Immunschutz (dokumentiert durchgemachte Infektion oder zweimalige Impfung) verfügen (ProMED, 20. Juni 2010).
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Eintrag vom: 10:35:54 - 28.06.2010
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KW 24 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in UgandaIm berühmten Queen Elizabeth National Park in Uganda sind vermutlich 27 Nashörner am Milzbrand verendet. Diese teilte die Parkverwaltung mit. Die Kadaver der Tiere wurden nun vergraben. Milzbrand war im Jahr 2004 in epidemischer Form im Park aufgetreten und hatte mehr als 200 Nashörner und eine Vielzahl anderer Tiere getötet. Der Ausbruch ist aktuell auf eine Region beschränkt, die abseits von den Touristenrouten im Park liegt. Trotzdem sollten alle Reisenden in den Park jeden direkten Kontakt mit Tierkadavern vermeiden (ProMED, 15. Juni 2010).
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Eintrag vom: 06:32:27 - 20.06.2010
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KW 23 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Kalziumkarbid-Vergiftung in NepalIm Osten Nepals kommen augenblicklich täglich 30 bis 40 Menschen in Kliniken und Ambulanzen mit Vergiftungserscheinungen nach dem Genuss von Mangos. Die häufigsten Symptome sind Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen. Als Ursache konnten Mangos identifiziert werden, die künstlich mit Kalziumkarbid ausgereift wurden. Im Rahmen dieser Behandlung der Früchte führt das gebildete Azetylen zu einer rascheren Ausreifung von unreif geernteten Früchten. Nachdem die so vorzeitig gereiften Früchte sehr frisch und vollreif geerntet scheinen, empfehlen die Behörden aktuell unreife Mangos zu kaufen und diese an einem warmen Platz ausreifen zu lassen.
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Eintrag vom: 11:51:03 - 15.06.2010
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KW 22 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in den USAIn verschiedenen Teilen der USA wird weiterhin über eine hohe Aktivität von Tollwut berichtet. Im Adams County im US-Bundesstaat Colorado wurde ein Stinktier mit ungewöhnlichem Verhalten getötet und Tollwut diagnostiziert. Es handelt sich um den dritten Fall einer Tollwut bei Tieren in Adams County innerhalb der letzten zwei Monate. Im US-Bundesstaat Florida wurde ein tollwütiger Rotluchs getötet, nachdem er ein Pferd verletzt hatte. Zwei weitere Tiere wurden in Marion County in der Umgebung von Ortschaften gefunden. Im US-Bundesstaat Michigan wurde das mittlerweile zweite Stinktier mit Tollwut in der Umgebung der Stadt Detroit gefunden.
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Eintrag vom: 03:43:50 - 08.06.2010
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KW 21 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Methanol-Vergiftung in UgandaIm Westen Ugandas sind seit April mehr als 100 Menschen an Methanol-Vergiftung verstorben. Als Ursache für die Vergiftung konnte ein selbst hergestelltes, alkoholisches Getränk namens Waragi. Dabei handelt es sich um eine Art Gin, der aus Bananen oder Cassava hergestellt wird. Waragi macht etwa 80% aller in Uganda verkauften alkoholischen Getränke aus. Grundsätzlich sollten Reisende vorsichtig sein beim Verzehr von selbst hergestellten alkoholischen Getränken in Uganda (ProMED, 21. Mai 2010).
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Eintrag vom: 05:24:20 - 31.05.2010
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KW 20 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in den USAIm US-Bundesstaat North Dakota ist Milzbrand ausgebrochen. In Sioux County im zentralen Süden des Bundesstaats ist ein Rind am Milzbrand verendet. Der Fall ist insbesondere ungewöhnlich, da der Milzbrand bisher in erster Linie im Nordosten des Bundesstaats endemisch auftrat. Damit ist dies der erste Fall von Milzbrand in diesem Jahr. Die Veterinärbehörden empfehlen den Farmern dringend ihre Vieherden zu impfen. Neben den Rindern tritt der Milzbrand in North Dakota auch bei den wilden Bisons auf. Betroffen sind auch die großen Nationalparks.
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Eintrag vom: 11:49:50 - 21.05.2010
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KW 19 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Milzbrand in IndienIm Distrikt Sundargarh des indischen Bundesstaats Orissa sind mindestens sieben Menschen am Milzbrand erkrankt. Als Infektionsquelle konnten eine tote Kuh und ein totes Schaf identifiziert worden, das von den Bewohnern der beiden betroffenen Dörfer verarbeitet und verzehrt wurde. Die Bewohner der Sundargarh-Dörfer sind arm und verzehren daher auch das Fleisch kranker Tiere oder von Tierkadavern. Im Bundesstaat West-Bengalen sind 50 Menschen erkrankt und zwei Menschen verstorben, nachdem sie ebenfalls das Fleisch einer toten Kuh verzehrt hatten. Reisende nach Orissa, West Bengalen und in das gesamte Indien sollten vorsichtig sein beim Verzehr von Fleisch unbekannten Ursprungs.
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Eintrag vom: 11:58:28 - 16.05.2010
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KW 18 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Melioidose in AustralienIm australischen Bundesstaat NorthernTerritory wird in der aktuellen Regenzeit eine dreimal höhere Häufigkeit der Melioidose registriert wie im Durchschnitt der Vorjahre. Insgesamt wurden bisher bereits 72 Erkrankungsfälle gemeldet. Bisher sind zehn Todesfälle zu verzeichnen gegenüber üblicherweise zwei bis vier Todesfällen im Jahr. Die Melioidose wird von Burkholderia pseudomallei verursacht. Es handelt sich um ein Bodenbakterium, das durch starke Regenfälle an der Oberfläche ausgeschwemmt wird. Beim Kontakt mit Haut kann der Erreger in den menschlichen Körper eindringen und eine schwere granulomatöse Infektion verursachen.
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Eintrag vom: 12:04:25 - 09.05.2010
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KW 16 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Q-Fieber in den NiederlandenIn den Niederlanden breitet sich das Q Fieber weiter aus. In der ersten Hälfte des Monats April wurden erneut auf 10 weiteren Bauernhöfen Ziegen mit Q-Fieber-infiziert entdeckt. Die vier Gehöfte liegen in den Provinzen Noord-Brabant, Groningen und Gelderland. Damit erstreckt sich das Ausbreitungsgebiet des Q Fiebers in den Niederlanden vom Süden bis in den Nordosten des Landes. Rund ein Viertel aller Ziegen-Farmen in den Niederlanden sind damit mit Q-Fieber infiziert. Mehr als 2.300 Menschen sind seit Ausbruch-Beginn erkrankt.
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Eintrag vom: 10:32:36 - 29.04.2010
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KW 15 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Rift Valley Fieber in SüdafrikaIn Südafrika breitet sich das Rift Valley Fieber immer weiter aus. Aktuell sind 111 Patienten gezählt worden, mindestens neun Menschen sind an der Infektion verstorben. Neu ist, dass erste Fälle in der Provinz „Estern Cape“ bekannt geworden sind. Unter den bisher sieben Erkrankungsfällen aus dieser Provinz sind insbesondere Bauern, ein Tierarzt und ein Tierarzthelfer. Rift Valley Fieber wird durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren, insbesondere deren Blut und deren Gewebe, sowie über infizierte Stechmücken übertragen.
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Eintrag vom: 14:46:53 - 21.04.2010
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KW 14 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Zeckenenzephalitis in RusslandDie russischen Behörden des Distrikts Swerdlowsk informieren ihre Bevölkerung, dass in den nächsten Tagen mit dem Beginn der Zeckenaktivität in der Region gerechnet werden muss. Damit steigt das Infektionsrisiko für FSME und Borreliose an. Besonders hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf den sog. Elterntag (13. April), an dem in Russland traditionell die Gräber der verstorbenen Eltern besucht werden. In den Friedhöfen besteht, wie in der gesamten Natur des Taigagürtels Russlands, von Mitte April an ein erhöhtes Zecken-Expositionsrisiko.
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Eintrag vom: 10:44:54 - 12.04.2010
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KW 13 / 2010: Epidemiologische Informationen
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Tollwut in IsraelIm Norden Israels nimmt die Aktivität der Tollwut bei Tieren zu. In diesem Jahr wurde bei 16 Tieren, darunter neun Hunde, die Tollwut festgestellt. Insgesamt musste bei mehr als 670 Menschen eine Tollwut-Postexpositionsprophylaxe durchgeführt werden. Die Veterinärbehörden beunruhigt insbesondere die hohe Zahl von Tollwut-Fällen bei Hunden, während bisher die Tollwut weitgehend bei Wildtieren diagnostiziert worden war. Es ist hier ein Überspringen eines silvatischen auf einen urbanen Zyklus zu beobachten. Reisende nach Israel, insbesondere in den Norden Israels, sollten jeden direkten Kontakt mit Haus- oder Wildtieren vermeiden
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Eintrag vom: 04:19:04 - 06.04.2010
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